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Der Galios, oder Symi-Stadt
Rund um den
malerischen Naturhafen führt ein breiter Weg, entlang an imposanten,
neoklassistischen Gebäuden. Hier haben sich die meisten Restaurants, Cafés, Bars
und Geschäfte angesiedelt. Eindrucksvoll ist die Agios Jannis Kirche, aus dem
Jahre 1838. Auf deren angrenzenden Friedhof sich Gräber, im typisch Stil des 19.
Jahrhundert befinden.
Die Hafenseite,
gegenüber dem Kastro, nennt man Mouragio. Dort haben sich alle Gebäude
des öffentlichen Dienstes, wie Post, Hafenverwaltung usw. angesiedelt. Fast den
ganzen Tag über kann man hier die Fischer beobachten, wie sie ihre Netze
reparieren und dieselben zum trocknen aufhängen, um nachts wieder auf das Meer,
zu fahren. Wenn die Sonne über Symi untergeht, gibt es kaum einen romantischeren
Platz als hier direkt am Wasser.
Chorio
Im Herzen der Chorio
enden die Stufen in einem Netzwerk aus engen Gassen, bis hinauf zum Castro. Die
Häuser in der Chorio, sind im Gegensatz zu denen entlang der Kali Strada im
ägäischen Stil erbaut - würfelförmig angeordnet und weiß gestrichen. Wenn sie
nach Chorio kommen sollten sie es nicht verpassen einige geschichtlich wertvolle
Gebäude anzuschauen, um sich ein besseres Bild über die bewegte Vergangenheit
der Insel machen zu können:
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Museum,
archäologische Sammlung, in einem alten Herrenhaus
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Haus des
Petinakis, Anfang des 19. Jahrhunderts, nahe der Bücherei
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Lesesaal,
umfangreiche Bücherei, am Platz des Volksvereins
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11 Kirchen (Chorio
war früher 11 einzelne Gemeinden) 17. – 19.
Jahrhundert
mit kunstvollen Ikonen, Fresken und Wandmalereien
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Kastro mit
Marienkirche im Innenhof, einst soll hier ein Athenen Tempel gestanden haben.
Kali Stada
Am Hafenkai, rechts
des Zollamtes, befindet sich der sogenannte Platz der Treppen. Hier beginnt die
berühmte ''Kali Strada" ( griechisch gute Straße). Einst waren diese 500 steilen
Stufen die einzige Strasse die hinauf nach Chorio führt. Dieser Ortsteil war
lange Zeit der Hauptort der Insel, denn hoch oben war man geschützt vor
angreifenden Piraten.
Die unendlich
scheinende Treppe ist gesäumt von prächtigen Herrenhäusern aus der
neoklasssitischen Zeit, Zeugen des einstigen Reichtums der Insel. Sollten
ihnen, die Stufen, zu steil und in der Sommerhitze zu anstrengend zu erklimmen
sein, können Sie die Chorio auch mit dem Bus bzw. dem Taxi erreichen. Dennoch
lohnt es sich die Kali Strada zumindest runter zu Fuß zu gehen, denn die
herrschaftlichen Häuser sind sehr interessant anzuschauen. Auf der Hälfte der
Treppe befindet sich ein Cafe von, wo sie einen phantastischen Ausblick über den
Hafen bis weit auf die Ägäis hinaus haben.
Pedi
Nach einem
viertelstündigen Spatziergang von Chorio aus, der fast immer bergab geht
erreichen sie Pedi. Dieser kleine Fußmarsch führt sie entlang fruchtbarer Gärten
und ist speziell für Naturliebende besonders reizvoll. Den kleinen Ort Pedi kann
man aber auch per Taxi, Bus oder mit dem Moped von Gialos aus erreichen. In der
fast geschlossenen Bucht befinden sich nur einige wenige Häuser und Appartements
und ein Hotel. Der Kiesel-Sand-Strand lädt zum Baden und Sonnenbaden ein. Wenn
sie hier sind sollten sie dich unbedingt die Michael Avlakios Kirche anschauen,
die auf den Überresten einer vorchristlichen Basilika erbaut wurde.
Nimborio
Pedi war genauso wie das nordöstlich von Gialos gelegene
Nimborio einst eine Sommersiedlung der reichen Bewohner Symis. Nimborio erreicht
man entweder mit dem Boot oder über einen Schmalen Weg (2 km), per Taxi, Moped
oder zu Fuß. Nimborio war zur Blütezeit der Insel ein Platz für regen
Warenumschlag und ein sehr bedeutender Hafen für die Insel. In der relativ
großen Bucht, befindet sich ein weitläufiger Kiesel-Sand-Strand, der zum Baden
und Sonnenbaden einlädt. Am organisierten Strand ist auch für ihr leibliches
Wohl gesorgt. Hier befinden sich die wunderschönen Bodenmosaike und die Reste
des imposanten Jupitertempels, der ein wichtiger Bestandteil der historischen
Bauwerke der Insel ist.
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