Mit 3000 Sonnenstunden im Jahr ist Rhodos neben Kreta eines der wichtigsten touristischen Ziele Griechenlands. Besonders die Ortschaften im Norden der Insel locken regelmäßig Besucher an. Rhodos kann auf eine lange und interessante Geschichte zurück blicken. In den letzten 2000 Jahren wurde die Insel unter anderem von Griechen, Arabern, Kreuzrittern und Persern beherrscht, die die Insel nacheinander eroberten. Seit 1948 gehört Rhodos zu Griechenland. Diese belebte Historie spiegelt sich in der vielseitige Architektur auf der Insel wider, sodass eine Reise nach Rhodos auch immer etwas von einer Zeitreise ins Mittelalter hat.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Rhodos

Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel zählen die Stadt Lindos mit der Akropolis sowie die Hauptstadt Rhodos mit dem Großmeisterpalast und den alten Stadtmauern, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Die Stadt Rhodos ist gleichzeitig Wohnort von circa der Hälfte aller Inselbewohner. Entlang der Westküste reihen sich vor allem Hotels und Bars aneinander. Die Touristenhochburgen, wenn man davon sprechen kann, befinden sich allerdings an der Ostküste von Rhodos. Hier ist das Wetter gemäßigter, das Meer weniger rau als an der Westküste. Im Nordwesten der Insel liegt das Tal der Schmetterlinge, was ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel ist. Wie der Name schon sagt, gibt es hier aufgrund eines hohen Aufkommens einer bestimmten Baumsorte besonders viele Schmetterlinge. Der orientalische Amberbaum, oder eher sein Harz, wirkt besonders attraktiv auf die Tiere.

Hier ist fast das ganze Jahr Sommer

Das Klima ist es wohl auch, was zahlreiche Urlauber auf die viertgrößte Insel Griechenlands bringt. Von April bis November beträgt die Durchschnittstemperatur mindestens 20 Grad. Im Vergleich dazu die Werte von Berlin: dort steigt das Thermometer durchschnittlich nur in den drei Sommermonaten Juni, Juli und August über die 20-ger Marke, wobei die Durchschnittstemperatur etwa 10 Grad unter der von Rhodos liegt. Kein Wunder, das viele Deutsche gern in Rhodos Urlaub machen. Als Teil der EU ist das Urlaubsland ohne Visa zu erreichen, der Direktflug von Deutschland aus dauert circa vier Stunden und gezahlt wird ebenfalls in Euro. Das einzige was teuer werden kann, sind die Roaming Gebühren wenn im Urlaub telefoniert oder gesurft werden soll. Die Fallen zum Glück ab Mitte Juni 2017 endgültig weg, und bis dahin muss man sich zu helfen wissen. Wer beispielsweise den ganzen Sommer (der ja wirklich lang ist) auf der ägäischen Insel verbringen möchte, und sein Telefon regelmäßig benutzen möchte, kann sich online eine Prepaid Karte zulegen. Die gibt es von verschiedenen Anbietern, deren Preise etwas variieren. Mit ein bisschen Suchen lässt sich das eine oder andere Schnäppchen schlagen. Hat man die passende Karte gefunden, kann man zum Ortstarif die nächste Erkundungstour über die Insel recherchieren. Mit einem gemieteten Auto oder Motorroller ist gut bedient. Die Straßen sind gut ausgebaut und ausgeschildert. Wer sich lieber auf einen Guide verlässt, kann auch an geführte Touren teilnehmen.


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