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Trauben-Power ... das
freut den Kenner - Was es mit
den Kristallen im Wein auf sich hat
Weinstein, die winzigen Kristalle, die man
zuweilen im Wein entdeckt, ist ein Zeichen für Qualität. Er kann auf
einen Jahrgang hinweisen, der besonders reich an frischer, fruchtiger Säure
war. Je reifer die Trauben, desto höher der Weinsäuregehalt. Je
länger sie im Rebstock hängen, desto mehr Kalium können Sie aus
dem Boden aufnehmen. Treffen Säure und Kalium im Wein zusammen, entsteht
der Weinstein. Man findet ihn am meisten in lange gelagerten Auslesen.
Außerdem zeigen Kristalle in der Flasche eine langsame Gärung an, bei
der viel Duft- und Aromastoffe erhalten bleiben.
Immer mehr Studien zeigen: Wein fördert
die Gesundheit und kann sogar Leben verlängern. Fast täglich gibt es
Meldungen über die segensreiche Wirkung vom Wein: Nicht nur
Winzerverbände, sondern auch anerkannte Experten propagieren den regelmäßigen
Genus - Vor allem Rotwein. Er soll die Abwehrkräfte stärken und das
Leben verlängern Mehrere hundert Studien, die in den vergangenen 15 Jahren
durchgeführt wurden, kommen zu dem selben Fazit: Wein in kleinen Mengen
genossen hat eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus. Eine der
größten Untersuchungen mit ca. 90.000 amerikanischen
Krankenschwestern hat ergeben, Das die, die täglich ein bis zwei
Gläser Wein trinken, ihr Risiko auf Herzinfarkt und Schlaganfall halbieren.
Weinwissenschaftler, in der Weinstadt
Bordeaux, entdeckten an ca. 4000 Männern und Frauen, die täglich ein
bis zwei Gläser Wein trinken, das Risiko an der Alzheimer Krankheit zu
erkranken um 80% geringer war, als bei denen, die keinen Wein tranken. Ursache
für den Gesundheit förderten Einfluss sind verschiedene Inhaltsstoffe.
Zum einen wirkte der Alkohol antibakteriell und beeinflusste den
Cholesterinspiegel günstig. Das bestätigt die größte
Untersuchung der Amerikanischen Krebsgesellschaft ( Atlanta ) Ein Team
internationaler Experten beobachtete dafür über neun Jahre den
Gesundheitszustand von 490.000 Frauen und Männern. Das Ergebnis: Menschen,
die täglich einen Drink zu sich nehmen, haben eine 20 % niedrigere
Todesrate als strikte Abstinenzler.'' Für die positive Wirkung sind außerdem
Polyphonere verantwortlich.'' , erläutert ein Spezialist der Gutenberg Universität
in Mainz, der sich seit 15 Jahren mit dem Gesundheitswert von Wein beschäftigt.
Die sekundären Pflanzenstoffe der Trauben, schützen die Erbsubstanz
der Zellen vor Schäden durch aggressive Sauerstoffradikalen und verhindern
dadurch die Entstehung von Krebs, Alsheimer und Arterienverkalkung. Die Experten
empfehlen gesunden Frauen täglich 0,2 l, und Männern 0,3 l Wein zu
trinken. Er ermahnt aber auch gleichzeitig, diese Menge nicht wesentlich zu
überschreiten, denn bei allen positiven Effekten, darf man nicht vergessen,
dazu hoher Alkoholkonsum ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt. Davor
warnt die Deutsche Krebsgesellschaft und verweist auf Studien, denen zufolge
moderater Alkoholkonsum das Krebsrisiko- steigert. Am besten: Wein aus
Eichenfässern
Wie viele Polyphenole im Wein stecken,
hängt von unter anderem vom Klima und der Herstellung ab. Rotwein in Eichenfässern
gelagert, enthält am meisten. Aber auch Weißwein ist nicht ohne. Ein
kleiner Trost für alle Biertrinker. Eine Studie der Universität
Münster, hat gezeigt, das eine Menge von einem viertel Liter Bier
täglich positiv auf die Herzkranzgefäße wirkt.
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