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Das Dorf Asklipion in der Inselmitte von Rhodos

Asklipion, liegt zwischen Gennadi und Lardos, etwa 4 km von Kiotari entfernt, im Landesinneren. Das kleine Bergdorf hat ca. 300 Einwohner. Die Ortschaft ist vom Tourismus noch kaum berührt. Namengeber oder Namenspatron des Ortes ist der Sohn des Apollon, Asklepios, der Gott der Heilkunde. Er wurde in ganz Griechenland verehrt, doch ein Heiligtum zu seinen Ehren wurde bis heute nicht gefunden. Dennoch das Emblem, das den Schlangenstock des Asklepios geziert hat, ist heute das Symbol für Heilkunde.

Im Ortskern, mit seinen engen Gassen und würfelförmigen, weiß getünchten Häusern, befindet sich eine der ältesten, sehenswertesten Kirchen der Insel (Kimistis tis Theotoku). Das Gotteshaus wurde im lateinischen Kreuzgrundriss aller Wahrscheinlichkeit nach im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut und, zu Ehren Marias Entschlafung geweiht. Über dem Westeingang ist ein Relief mit der Zahl 1060 zu sehen. Historiker gehen aber davon aus das die Kirche nicht aus diesem Jahr stammen kann. Im 17 Jh. wurde sie um zwei rechteckige Seitenschiffe, mit Kreuzrippengewölbe, erweitert. Diese sind durch Mauerdurchbrüche mit dem alten Teil der Kirche verbunden. Der Kirchplatz ist mit dem für rhodische Kirchen typischen Kocklaki-Boden aus schwarzen und weißen Kieseln belegt. Berühmt ist die Kirche vor allem wegen ihrer kunstvollen, gut erhaltenen Fresken, die das Kircheninnere schmücken. Da die Bilder alle in einem sehr strengen Stil gemalt sind, der normalerweise nur in Klöstern vorkommt, geht man davon aus, das der Künstler ein Mönch gewesen sein muß. Die Kunstwerke zeigen Bilder aus dem Leben Christi, der Mutter Gottes und Szenen aus der Offenbarung des Johannes (Apokalypse) die sehr selten sind. Die Wandmalereien Stammen aus dem Jahre 1646 und 1677, wie man auf den Tafeln der Spender lesen kann. Auffallend prächtig ist die geschnitzte Ikonosthase, die den Altarraum abtrennt. Auf dem Kirchplatz befinden sich zwei kleine Museen, die man in alten, traditionellen Häusern untergebracht hat. Dort können Sie antike landwirtschaftliche Geräte, Trachten, Gewänder, Möbel, Ikonen, Bücher und andere Gegenstände des ländlichen Alltagslebens, aus dem 17. -19. Jh. anschauen.

Öffnungszeit täglich: 9.00 17.00

Oberhalb des Ortes befinden sich eine Ruine, die Überreste einer Ritterburg, vermutlich aus dem 15 Jh.. Vom Ortskern aus laufen sie ca. 20 Minuten zur Burg, ein Spatziergang, der sich auf jeden Fall lohnt. Der imposante Eingang ist noch gut erhalten, jedoch nicht so, das Innere der Burg. Von hier oben haben sie einen phantastischen Ausblick. Alte überlieferte Geschichten besagen, dass es in Asklipion einen Tunnel gegeben haben soll, der von einem der Häuser aus, direkt in die Burg geführt hat. Dieser soll den Bewohnern des Dorfes ein Fluchtweg gewesen sein, den Sie bei Angriffen der Piraten benutzt haben, um sich zu schützen.

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