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Mandraki ist einer der zwei Häfen in Rhodos Stadt

Wortwörtlich übersetzt bedeutet Mandraki, Schafspferch. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, in Mandraki ankern immer zahlreiche Ausflugsschiffe, die von hier aus Ihre Touren starten, Kreuzfahrtschiffe, Segel- und Motorjachten, die Touristen nach Rhodos bringen.

Der Hafen wird an der östlich gelegenen Seite, von einer 400m langen Mole, geschützt. - Hier sind noch Reste der antiken Mole, zu erkennen. Denn schon vor mehr als 2400 Jahren, lagen hier die Kriegsschiffe von Rhodos. Später, im Mittelalter, war es der Ankerplatz für die Galeeren der Ritter. Auf der Mole stehen drei, noch intakte Windmühlen. Ganz am Ende der Mole, befinden sich Überreste der Festung Agios Nikolaos aus dem 15. Jahrh. 

Die enge Hafeneinfahrt wird von zwei Säulen umrahmt, auf denen die Wappentiere der Insel, der Hirsch (griech. Elafos) und die Hirschkuh (griech. Elafia) stehen. Dort, soll einst der Koloss von Rhodos gestanden haben.

Unmittelbar, gegenüber des Hafens, befindet sich ein großes Gebäude, die Nea Agora - auf deutsch: neuer Markt. Hier, in dem viereckigen, eineinhalb geschossigen Bau, haben sich zahlreiche Büros, Lokale und Geschäfte niedergelassen. In seinem Innenraum, unter einer Kuppe, findet Werktags der Fischmarkt statt. 

Auch wer nichts kaufen will, sollte es sich nicht entgehen lassen, einmal die unvergleichliche Atmosphäre, einer griechischen Markthalle, zu erleben.  Unter den Arkaden, des Gebäudes, sitzen tagein tagaus zahlreiche Einheimische und Touristen, bei einer Tasse Kaffee oder einem Stück Kuchen und schauen dem regen Treiben im Hafen und auf der Freiheitsstraße, zu. Dieser imposante Bau und viele der anderen, am Hafen entlang errichteten Gebäude, wie die Hauptpost, das Gericht und das Regierungsgebäude, stammen aus der italienischen Besatzungszeit. Ebenfalls, zu den in dieser Epoche erbauter Monumenten, gehört die Verkündungskirche, in der Nordwestecke des Mandrakis. 1925 wurden sie, von den Italiener, nach Zeichnungen der Originalkirche, die 1856 von einem Blitz getroffen und zerstört worden war, wieder aufgebaut. 

1947 übergab man sie der griechisch-orthodoxen Kirche. In den folgenden Jahren wurde die Verkündungskirche mit zahlreichen Wandmalereien, im byzantinischen Stil verziert. Heute ist sie die Bischofskirche der Insel. Die Kirche ist nur zu Gottesdiensten geöffnet.

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