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Allgemeine Informationen rund um die Sonneninsel
Rhodos
Hier finden Sie kompakte und nützliche Informationen rund um die Insel Rhodos.
Auf der Sonneninsel finden Sie die richtige Mischung aus Erholung und Kultur, aus
Geniessen und aktivem Urlaub.
Rhodos heute - eine Insel der Gegensätze
Rhodos, gehört zu der
Inselgruppe des Dodekanes. Die Insel liegt an der Grenze zwischen Europa,
Asien und Afrika. Die Stadt Rhodos ist zugleich der Verwaltungssitz der
Insel als auch der des gesamten Dodekanes. Auf der Insel wohnen rund
110.000 Menschen, wovon rund 55.000 in Rhodos-Stadt wohnen. Sie ist eine
der größten Inseln im östlichen Mittelmeer.
Rhodos ist schöner als die Sonne, so
hieß es in der Antike, und auch heute noch kommen jedes Jahr Tausende von
Besuchern, um einige der 270 Sonnentage auf der Insel zu erhaschen. Sie wollen
Sonne, Strand und Mee(h)r wieder einmal ausgiebig genießen. Dies ist auf
Rhodos bei der Vielfalt an Stränden garantiert.
Mit dem ständig steigenden
Tourismus, der Anfang der 70-ziger Jahre einsetzte, hörte die Abwanderung der
Einwohner auf das Festland, in andere europäische Länder, Amerika und
Australien auf. Heute leben 120.000 Menschen auf der
Insel. Der Tourismus macht 80 % der Einnahmen der Insel aus. Er brachte
vor allem dem Norden der Insel, Wohlstand. Ca. die Hälfte
aller Inselbewohner leben in Rhodos-Stadt. Ein weiteres Viertel im Inselnorden
(Ialyssos und Gemeinde Kalithea) das restliche Viertel verteilt sich auf die
anderen 40 Ortschaften, der Insel.
Neben dem Tourismus ist die
Landwirtschaft der zweitwichtige wirtschaftlicher Aspekt. Vor allem der Anbau,
von Oliven und Wein ist wichtig. Die Insel ist sehr fruchtbar und versorgt sich
mit Obst und Gemüse weitgehend selber. Wegen der perfekten klimatischen
Bedingungen, ist es möglich manche Feldfrüchte, wie
Tomaten, Kartoffeln, Auberginen, Zucchini u.a. zweimal jährlich zu ernten. Die
Viehhaltung und der Fischfang sind in den letzten Jahrzehnten stark zurück
gegangen. Nur der Süden und das Landesinnere, der Insel ist noch stärker
landwirtschaftlich geprägt. Zur Freude der Touristen, die das ursprüngliche
Rhodos suchen und zum Leid der Bewohner der kleinen Dörfer, die gerne ein Stück
des Wohlstandes, den der Tourismus in andere Orte gebracht hat, haben würden.
Dennoch, der Tourismus ist die wichtigste Einnahmequelle der Insel. Mit mehr als
1 Mill. Urlaubern pro Jahr, gehört Rhodos zu den wichtigsten Urlaubsgebieten
Griechenlands.
Über 90% der Rhodischen Bevölkerung
gehört der griechisch orthodoxen Kirche an. Die restlichen knapp 10% sind einige
Muslime, einige wenige Juden und einigen Katholiken. In Griechenland besitzt die
Kirche noch große Akzeptanz. Vor allem die ältere Generation hält noch sehr fest
am orthodoxen Glauben fest. Während der Jahre der türkischen Besatzung, gab der
Glauben den Halt an ihren eigenen Traditionen festzuhalten. Mönche lehrten ihren
Schülern, die damals verbotene griechische Sprache und die Religion. Auch heute
noch sind Kirche und Staat eng verbunden. Bis in die jüngsten Generationen geht
die Familie den kirchlichen Traditionen nach, wie der Kirchenbesuch an
Feiertagen oder die vorösterliche Fastenzeit. Fast alle sind kirchlich getauft
und verheiratet. Ein Erlebnis für den Urlauber ist es das traditionelle
Osterfest mit allen seinen Bräuchen oder eine Dorfhochzeit mitzuerleben. Aber
auch der Sonntägliche Gottesdienst ist es wert hineinzuschauen. Hingegen der
Kirchen in ihrem Heimatland gehen die Kirchgänger hier auch während der Messe
rein und raus, so stört es auch nicht, wenn der eine oder andere Tourist für
einige Minuten dem Gottesdienst beiwohnt.
Griechisch sind die Inseln der
Dodekanes erst wieder, seit ende des Jahres 1947. Zuvor waren sie über 700 Jahre
unter Fremdherrschaft. Die Genueser, Venezianer, Ritter des Johanniterordens,
Türken, Italiener, Deutsche und Briten, sie alle haben die Insel, die einen
länger, die anderen kürzer besetzt und ihre Spuren hinterlassen. Dies machte die
Insel zu einem Paradies für historisch und kunsthistorisch Interessierte. Aber
auch das, fast immer schöne Wetter, die sauberen Strände, smaragdklare Gewässer
(die meisten Strände sind ausgezeichnet mit der blauen Flagge der Eu)
kosmopolitirische Ferienorte, der fast unberührte Inselsüden und die viel
gerühmte Gastfreundschaft, haben die Rhodos zu einem beliebten Urlaubsziel
werden lassen. Heute können Besucher auf Rhodos zwei Wochen lang zwischen
Hotelanlagen, Bars und Discotheken bewegen, ohne viel zu spüren, dass Sie sich
in Griechenland befinden. - Aber auch das genaue Gegenteil ist möglich.
Geschichtsbeflissene können eine Reise durch vergangene Zeiten, zu den
klassischen Überresten von Lindos, Kamiros und Rhodos - Stadt, den
mittelalterlichen Festungen im Landesinneren unternehmen. Zwischen diesen beiden
Extremen ist alles machbar. Dabei macht es Rhodos Neuankömmlingen nicht einfach.
Fährt man, vom Flughafen aus, in Richtung Norden wirkt die Insel wenig
einladend. Trostlos wirken die grauen, nur halb verputzen Häuser, riesige
Werbetafeln säumen die Strasse. Doch das ist schnell vergessen, erreicht man das
"touristische Dreieck", gebildet aus Ialyssos, Rhodos-Stadt und der Gemeinde
Kalithea, die ineinander übergehen. Ein Urlaubseldorado, das keine Wünsche
offen lässt. Eine so kunterbunte Urlaubspalette an so wenigen Kilometern ist
ein einmaliges Phänomen. Zwar nicht jedermanns Sache, aber hat einen gewissen
Charme. Doch Rhodos auf dieses Gebiet zu beschränken, wäre vollkommen an der
Realität vorbei. Nur wenige Kilometer weg von den Liegestühlen und
Swimmingpools, Hotels, im Landesinneren, präsentiert sich ein unberührtes Idyll.
Insbesondere die Landschaft bietet überraschende Gegensätze. Blühende Auen,
romantische Täler und historische Bergdörfer. Sie finden auf Rhodos auch
kilometerlange Sandstrände, bizarre Buchten, dichte Pinienwälder und imposante
Bergmassive.
Hier reicht ein Tag im Mietwagen
oder Bus beileibe nicht aus, um das alles zu entdecken. Rhodos ist eine Insel
voller Gegensätze, mit einem ganz besonderen Charme, der auch Sie in seinen Bann
ziehen wird. Keine Sorge, wenn Sie bei ihrem ersten Urlaub nicht alles sehen
können - wer einmal auf den "Rhodosgeschmack" gekommen ist, den zieht es immer
wieder her.
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